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TOPIC: Reflektionen

Reflektionen 5 months 3 weeks ago #396

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Nachdem mich ein sehr unangenehmer Traum aufgeweckt hat, nahm ich die Gelegenheit wahr, darueber zu reflektieren. Traeume haben einen nachhaltigen Effekt, ob man das will oder nicht, oder sich nicht einmal an den Traum erinnern kann. Sie sind faehig, deinen Tag mit Sonnenschein zu fuellen, auch wenn es draussen regnet, oder sie koennen dich verstimmen, so dass du selbst auf kleinste Probleme mit Aerger reagierst, ohne wirklichen Grund dafuer zu haben. Es ist also empfehlenswert, ueber seine Traeume nachzudenken, wenn sie einem dafuer zur Verfuegung stehen. Mein besagter Traum war unklar, zumindest, soweit er sich mir in Erinnerung hielt, doch sein Inhalt hatte eine klare Botschaft. Ich war in letzter Zeit mit vielen negativen Ereignissen rund um mich konfrontiert worden, und trotzem ich meinen Gefuehlen freien Lauf liess, um dem Druck zu entgehen, der mit weggeschlossenen Gefuehlen unweigerlich ansteigt, ich wurde immer mehr frustriert. Diese unerfreulichkeiten Vorfaelle wollen einfach kein Ende nehmen, und sie sind voellig ausserhalb meiner Kontrolle. Das ist wohl das Schlimmste, sich entmachtet, ja hilflos, zu fuehlen. Man sieht das Unheil, kann aber nichts dagegen tun, zumindest nichts von unmittelbarer Wirkung, ja nicht einmal gut genug, um eine eminente Gefahr abzuwenden und ohne die Moeglichkeit sich und seine Lieben in Sicherheit zu bringen. Hilflosigkeit, vorallem im Angesicht von toedlichen Gefahren, gehoert zu den grausamsten Gefuehlen, unter denen man zu leiden hat, was aber jedem, frueher oder spaeter widerfaehrt. Es ist dieses nichts tun koennen, eben keine Kontrolle zu haben. Und so wartet man, waehrend man verzweifelt nach einer Loesung sucht, mit der man leben oder sich arrangieren koennte. Also, das war mein Traum: Schauderhafte Ereignisse, wenn auch verschwommen und vernebelt, sie hatten eindeutig eine beaengstigende Bedrohlichkeit, ja sie waren lebensbedrohlich und ich war machtlos, ausgeliefert und unfaehig, etwas dagegen zu tun. Alles geschah rundum mich, es tat sich um mich, ohne Ruecksicht auf Verluste. Und damit wachte ich auf und fuehlte mich dementsprechend geraedert. Aber wenigsten blieb mir mein Traum gegenwaertig. Er liess meine Hilflosigkeit in so grellem Licht erscheinen, dass es mich erst recht wach werden liess, grad so, als haette man mir einen Spiegel vorgesetzt, in dem sich der Strahl eines Scheinwerfers vielfach verstaerkt und direkt in mein Hirn borte. Hallo, du Ungeheuer! Jetzt verstand ich, was mir im wirklichen Leben, nicht nur im Traum, passiert ist. Ich hatte einfach nicht genug Zeit, mit diesem Monster der Hilflosigkeit fertig zu werden und sein Wachsen zu verhindern. Zuviele negative Vorkommnisse, zuviel des Schwelgens auf der negativen Seite der existenziellen Waage! Leider! Die Vorfaelle, die Ursache des Uebels, sie verdichteten sich zu Waenden rund um mich. Ich fand mich darin gefangen und war langsam aber sicher dem Verderben geweiht, da auch vom Boden unter mir, dunkles und schlammiges Wasser hochstieg, als kaeme es von einem laengst vergessenen toxischen Brunnen. Und alles Licht von oben wurde langsam von der einsetzenden Nacht weggeschluckt. Tatsaechlich! Ich konzentrierte mich auf Waende, auf Umstaende! Und Frust und Zorn begannen mich zu verzehren. Voellig unsinnig, denn das aendert schliesslich nichts an den Gegebenheiten. Also ein Opfer der Hilflosigkeit werden? Nein danke! Ich sollte mich besser behandeln! Als erstes heist es sich loszusagen, von meinen Wuenschen, von dem, was ich denke, dass sein sollte. Besser, ich konzentriere mich auf das, was jetzt, im eigentlichen Augenblick, in meinem Leben ist, nicht was morgen sein koennte und nicht, was ich wuensche, wie es sein soll. Das Jetzt genuegt fuer Gefuehle und fuer das, was zu tun ist. Hilflosigkeit? Sie ist nichts anderes wie unerfuellte Wuensche, nicht zu bekommen, was man will, fuer sich und fuer seine Lieben. Hallo, Ungeheuer, du bist eine Mietzekatz! Danke ihr suessen Traeume, danke fuer alle eure Reflektionen. ,
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Reflektionen 5 months 3 weeks ago #397

  • hashishi
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Wie bitte schaffst du es, diesem Monster zu entkommen! Es verblüfft mich ungemein, dass wir wieder einmal zur fast gleichen Zeit, fast dieselben "Probleme" haben! Nämlich unsere Träume! Nur sind mir meine nicht mal bewusst! Ich weiß nur, dass ich letzte Zeit oft nachts voll Angst aufschreie, ich mich aber an nichts erinnern kann! Mein Mann sagt es mir, ich schreie in Todesangst und das er mich wachgerüttelt hat, aber bei mir ist alles im Nebel verhüllt! Ich möchte aber heraus finden, was mich im Unterbewusstsein so beschäftigt und es sich mir aber im Wachzustand total entzieht. In jedem Fall ein sehr unangenehmer Zustand.....
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Reflektionen 5 months 3 weeks ago #398

  • femina
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Liebe Seelenschwester,
das tut mir echt leid zu hoeren. Traeume sind unserer Zensur unterworfen, denn sie verarbeiten Dinge, die wir in unserem Wachzustand nicht verarbeiten koennen, oder wollen, aus welchem Grund auch immer. Wir traeumen daher in Symbolen, und vergessen unsere Traeume, als Schutz vor uns selber. Der Effekt des ungeloesten Problems, das sich in uneren Traeumen verschluesselt zugaengig macht, mag aber so unangenehm sein, dass es echt besser ist, sich der sogenannten Traumarbeit zu unterziehen, die diverse Spezialisten anbieten. Wird natuerlich nicht in jeder Psychiatrisch -, Psychologischen Praxis offeriert, da es eben ein spezielles Feld ist. Selbst wenn einem die Traeume nicht in Erinnerung bleiben, kann man lernen, diese Erinnerung zu erlangen. Freilich, ein Albtraum ist nie eine erfreuliche Angelegenheit, doch er ist nicht das Monster. Das "Monster" ist der Konflikt oder die Probleme, die zu diesen Albtraeumen fuehren. Ich werde mit Dir ueber Deine spezielle Situation reden, da ich es nicht als oeffentliche Diskussion behandeln will, schon garnicht ohne Deine Zustimmung. Ganz allgemein kann ich nur sagen, dass es viel leichter ist, wenn man sich an seine Traeume erinnert, aber den oder die Konflikte aufzuarbeiten, ist immer positiv. Es braucht nur laenger, wenn man sich nicht erinnern kann. Ausserdem, Traumarbeit mag, zumindest anfangs , sehr herausfordernd sein, doch wird alles leichter und schliesslich, so wie du Fortschritte machst, ist sie ein wunderbares Werkzeug, die "Monster" als Mietzekatzerl zu entlarven. Nur noch eine Warnung! Nicht jeder ist fuer Traumarbeit geeignet, noch ist Zeit kalkulierbar, die der einzelne Mensch braucht, um ein "Traummeister" zu werden.
Bis zu unserem Gespraech, liebe Gruesse
Femina .
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Reflektionen 5 months 3 weeks ago #399

  • hashishi
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Meine Liebste!
Danke dir für all deine guten Ratschläge die du mir seit Jahren gibst! Ich weiß, alles was sich im Unterbewußtsein abspielt, ist ein sehr komplexes Thema! Ich hatte schon immer mal seltsame Träume.... aber diese Zeit, mit Aufschreien und trotzdem keine Erinnerung zu haben, ist eigenartig! Wir plaudern darüber und ich freu mich!!!
Alles Liebe!
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